Die Kunst des Community Managements auf Instagram
09.10.2019 | Influencer Relations

Die Kunst des Community Managements auf Instagram

Spannender Content sowie eine hohe Followerschaft zählen schon lange nicht mehr zu den wichtigsten Kennzahlen erfolgreicher Instagram Kampagnen. Je nach Produkt- oder Kommunikationsstrategie ist die Engagement Rate um einiges bedeutsamer. Diese zeigt das Interesse und die Interaktion innerhalb der Community. Bei einer aktiven Followerschaft wird davon ausgegangen, dass die Zielgruppe das Produkt wahrnimmt, weiterempfiehlt und im besten Falle nachkauft. Diese Art von Mundpropaganda entsteht vor allem mit Hilfe einer langen und intensiven Pflege der Community durch den Influencer selbst. Wir zeigen Ihnen worauf es dabei ankommt.

Regelmässiges Posten, Präsenz zeigen und aktiv sein

Follower verlieren schnell das Interesse an einem Account, wenn der Influencer nur ab und zu etwas postet. Für den Aufbau einer treuen Community benötigt es in erster Linie das Posten regelmässiger Beiträge. Aber auch schöne Fotos allein reichen schon lange nicht mehr aus. In der Regel versucht ein erfolgreicher Influencer, auf alle Kommentare zu antworten – besonders in den ersten Stunden, nachdem er ein neues Bild veröffentlicht hat.

 

Auch das Beantworten von privaten Nachrichten gehört zum Influencer-Dasein dazu. Ebenso wichtig ist die regelmässige Aktivität auf den Profilen seiner Community. Durch Kommentieren und Liken anderer Bilder fühlen sich Follower vom Influencer geschätzt. So kann er mit seinen Anhängern in Kontakt treten und die virtuelle Beziehung zu ihnen stärken. Influencerin Xenia Stutz beschreibt es so: «Ich schaue, dass ich täglich einen Post mache und mich mehrmals pro Tag auf Instagram Story zeige. Der Austausch mit meiner Community ist mir extrem wichtig und ich schätze ihn auch sehr! Trotzdem nimmt er sehr viel Zeit in Anspruch -  in der Regel gut 3 Stunden pro Tag.»

Instagram Xenia Stutz
Instagram Xenia Stutz
Keine Macht den Fake Followern

Der Aufbau einer qualitativen Reichweite auf den Social-Media-Kanälen ist also ziemlich zeitaufwendig und arbeitsintensiv. Die Versuchung ist somit gross, schnell mal ein paar Fake Follower zu kaufen. Haben diese das eigene Profil jedoch erst einmal entdeckt, ist es sehr aufwendig, sie wieder loszuwerden. Meist kommen diese in Form eines Schneeballeffekts und fluten die Accounts der Influencer geradezu. Profile neuer Follower sollten daher direkt blockiert werden, wenn sie nicht als glaubwürdig erscheinen.

 

Beim Check von verdächtigen Follower-Profilen sollte auf Folgendes geachtet werden:
•    Wie alt ist der Account?
•    Wie vielen Accounts folgt das Profil?
•    Wurden bereits eigene Bilder hochgeladen, was sagen Nutzername und Profilfoto aus?
•    Gibt es überhaupt ein Profilbild?

 

Instagram valeriaslittlecity
Instagram valeriaslittlecity


Verfügt der User nur über eine begrenzte Followeranzahl, folgt aber selbst tausenden Accounts, ohne je ein einziges Bild hochgeladen zu haben, handelt es sich wohl um einen Fake Follower. Um diese zu vermeiden, hilft es, ausgefallene Hashtags und Keywords zu benutzen, die besonders gut und speziell auf die eigene Zielgruppe zugeschnitten sind. Fake Follower reagieren nämlich oft auf beliebte und viel genutzte Hashtags, die einem Account dann folgen, wenn ein Bild mit eben diesem Hashtag gepostet wurde, z.B. #love.

Valeria vom Blog LittleCity hatte in Bezug auf Fake Follower ein ganz spezielles Erlebnis. Wie sie über Nacht zu 3'000 Fake Followern gekommen ist, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

 

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