Themen der Woche 19

Thun Cheftrainer Mauro Lustrinelli feiert den soeben gesichterten Meistertitel, am Sonntag, 3. Mai 2026 in der Stockhorn Arena in Thun.
KEYSTONE / Alessandro della Valle
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Vom marmornen Met-Gala-Auftritt über das historische Champions-League-Märchen bis hin zum ESC-Jubiläum in Wien und der Zäsur in der Schweizer Museumslandschaft. Wir zeigen Bilder und Hintergründe, die diese Woche bewegten.

Die lebende Statue von New York

Heidi Klum hat es wieder getan: Bei der diesjährigen Met Gala in New York stahl sie allen die Show. Während die anderen Gäste unter dem Motto «Fashion Is Art» in klassischer Seide und Spitze kamen, erschien das deutsche Topmodel als vollendete Skulptur, eine Art lebende Liberty

Ein mutiger Look aus Schaumstoff und Latex, der zeigt, dass Klum mit 52 Jahren immer noch die unangefochtene Königin der Selbstdarstellung ist. Ein Bild, das auch Ihnen diese Woche bestimmt aufgefallen ist!

Die Helden vom Lachen

Der FC Thun ist zurück im Rampenlicht. Pünktlich zum 128. Geburtstag des Vereins blicken wir auf die Sternstunden der Berner Oberländer. Unser Archivbild vom 23. August 2005 zeigt Tiago Bernardi und Mauro Lustrinelli nach dem sensationellen 3:0-Sieg gegen Malmö im Berner Wankdorf – der Moment, der den Einzug in die Champions League besiegelte. 

Wussten Sie, dass der Club 1955 als NLB-Club im Cupfinal stand? Ein Verein, der beweist, dass am Thunersee die Uhren und der Fussball mit ganz eigener Leidenschaft ticken.

Weitere Fussball-Themen

Zahl der Woche - 70

Schon wieder Thun! Wussten Sie, dass auch ESC-Hoffnung Veronica Fusaro aus Thun kommt? Während der FC Thun seine Rückkehr feiert, blickt ganz Europa diese Woche nach Wien, wo das Jubiläumsfinale des 70. ESC über die Bühne geht. 

Die österreichische Hauptstadt wird zum Epizentrum des Glitzers, wenn 35 Nationen um die begehrte Glastrophäe singen. Besonders spannend für uns: Wie schlägt sich die Schweiz im zweiten Halbfinale am 14. Mai? Wien ist bereit für ein musikalisches Feuerwerk. Sie auch?

Weitere Zahlen.

Handout Hodler SIK-ISEA, Zürich, CC BY 4.0

Thunersee-Ansichten

Die Schweizer Museumslandschaft steht vor einer Zäsur: Die Winterthurer Stiftung SKKG gibt Ferdinand Hodlers Meisterwerk «Thunersee mit Blüemlisalp und Niesen» freiwillig an die Erben der jüdischen Sammlerin Martha Nathan zurück. Da das Bild 1941 unter NS-Verfolgungsdruck verkauft wurde, wertet die SKKG dies als klaren Fall von Fluchtgut.

Der Entscheid erhöht den Druck auf das Kunsthaus Zürich massiv. Während die SKKG Fakten schafft, steckt die dortige Sammlung Bührle weiterhin in einer tiefen Debatte über die Herkunft ihrer Werke. Der Kontrast könnte nicht grösser sein: Hier die proaktive Restitution, dort die langwierige Provenienzforschung.