UseTheNews #30: Festivals unter Druck

British singer-songwriter Raye performs on the Stravinski stage on the opening night of the 60th Montreux Jazz Festival (MJF), in Montreux.
KEYSTONE / Valentin Flauraud
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Die britische Singer-Songwriterin Raye eröffnet die 60. Ausgabe des Montreux Jazz Festivals. 2025 landete sie mit «Where ist my Husband?!» einen weltweiten Charthit. Ihre Musik verbindet Pop, R&B, Jazz und Soul.

Im Sommer finden in der Schweiz jedes Jahr zahlreiche Festivals und Openairs statt. Zehntausende Menschen strömen zu den Bühnen und feiern die Musik. Von Rock über Rap bis Jazz findet sich auf den Freiluftbühnen der Schweiz alles. Das Montreux Jazz Festival feierte dieses Jahr sein 60-jähriges Jubiläum. Auf dem Bild der Woche ist die britische Sängerin Raye bei ihrem Eröffnungsauftritt in Montreux zu sehen. Mit 250’000 Besucherinnen und Besuchern war die Jubiläumsausgabe des Jazzfestivals ein voller Erfolg.

Doch nicht bei allen Organisatoren läuft es so rund. Seit der Pandemie steigen die Kosten für Infrastruktur wie Licht-, Bühnen- und Tontechnik. Gleichzeitig konzentriert sich der Festivalmarkt zunehmend: Vier Veranstalter kontrollieren mehr als 150 der grössten Festivals Europas. Einer davon ist Live Nation, dem auch das Openair Frauenfeld gehört. Mit rund 100’000 Besucherinnen und Besuchern ist es das grösste Hip-Hop-Festival Europas. Solche grossen Player verfügen über mehr Kapital und können dadurch auch die grössten Acts verpflichten. Die Gagen der Künstlerinnen und Künstler sind seit der Pandemie ebenfalls gestiegen. Dieses Jahr trat beispielsweise der US-Rapper Gunna als Headliner auf am Openair Frauenfeld.

Hier finden Sie das passende Unterrichtsmaterial von Use the News.